Veranstaltung vom 08.01.2017 • 11 und 19 Uhr • Hotel Cap Polonio, Festsaal

16. PINNEBERGER NEUJAHRSKONZERT

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Leitung und Moderation: Cord Garben

PinneRag

SOLISTEN

Miriam Sharoni - Sopran • Jale Papila - Alt
Bei der Veranstaltung am Vormittag ist die Sopranistin Melanie Jung für die verhinderte Miriam Sharoni eingesprungen.

ORCHESTER
Cord Garben - Leitung und Moderation
Hibiki Oshima - Konzertmeisterin, Violine
Thomas Bender - Posaune
Bogdan Dumitrascu - Violine II
Mario Schlumberger - Trompete
Raimund Peschke - Pauke
Monika Märkl - Violoncello
Thomas Rohde - Oboe
Oliver Schmidt - Schlagzeug
Rupert Wachter - Klarinette
Naomi Seiler - Viola
Björn Westlund - Flöte
Julija Botchkowskaja - Klavier
Gerhard Kleinert - Kontrabass


Weitere Veranstaltungsbilder

Das Klassische Salonorchester
Auch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts hat so ihre Geheimnisse und birgt immer noch ungehobene Schätze – davon weiß vor allem einer ein Lied zu singen, der gleich eine ganze Serie von Raritäten wiederentdeckte: Der Hamburger Pianist und Dirigent Cord Garben. Er fand in Archiven insgesamt knapp zweihundert Arrangements aus den 20er Jahren, von großen Orchesterwerken bis zu Klavierliedern. Geschrieben wurden diese Bearbeitungen für die „klassische“ Salon-Orchester-Besetzung, für die bereits im Jahre 1921 keine Geringeren als Schönberg, Berg und Webern schrieben. Die Bearbeitungen umfassen neben einzelnen Sinfoniesätzen von Beethoven, Brahms, Bruckner und Mahler über Sinfonische Dichtungen und Opern-Phantasien von R. Strauss bis zu den Ausschnitten aus Opern Wagners und Korngolds das gesamte Repertoire. Und das alles so genial arrangiert, dass das im Vergleich zum Orchester verhältnismäßig dünn besetzte Ensemble aus Solobläsern, Klavier, Harmonium ad lib., Schlagzeug und Streichern selbst gewaltige Steigerungen und Klangeffekte verblüffend echt wiedergeben kann. "Der Zusammenbruch der Werte des alten Gesellschaftssystems und die wirtschaftlichen Nöte weiter Teile des Bildungsbürgertums jener Zeit erklären vielleicht den Bedarf für aufführbare Musik. Das Aufkommen des Rundfunks bedeutete dann das Ende für diese Musikgattung", sagt der Entdecker.

PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
. „Alla turca“ (a. d. Klaviersonate A-Dur KV 331)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
. „Andante“ (a. d. Sinfonie Nr. 4)
Johannes Brahms (1833-1897)
. Zwei Duette: Die Meere - Die Schwestern
Engelbert Humperdinck (1854-1921)
. Vorspiel und „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“
Anton Dvorak (1841-1904)
. „Largo“ (a. d. Sinfonie „Aus der neuen Welt“)
Gaetano Donizetti (1797-1848)
. Fantasie über Themen aus „Die Regimentstochter“
--- PAUSE ---
Giacomo Puccini (1858-1924)
. O mio babbino caro (aus „Gianni Schicchi“)
Zoltán Kodàly (1862-1967)
. Intermezzo aus „Háry János“
Gioachino Rossini) (1792-1868)
. „Katzenduett“
Jules Demersseman (1833-1866)
. „Wilhelm Tell“ Duo brillant
Johann Strauss II (1825-1899)
. „Kaiserwalzer“
. Ouvertüre zu „Die Fledermaus“

Veranstaltungsbilder
Konzertkritik (Pinneberger Tageblatt)

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